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Boris Kukolj und Ruben Schuler sind die neuen Programmchefs der Mosliger Fasnacht.
1/1 Bild: psp Boris Kukolj und Ruben Schuler sind die neuen Programmchefs der Mosliger Fasnacht.
13.02.2019 05:02

Zwei neue Programmchefs für die Mosliger Fasnacht

Mosnang In diesem Jahr sind Boris Kukolj und Ruben Schuler für die Belange des Donnerstags und Freitags der «vier schönschtä Täg» verantwortlich. Beide gehören der IG Mosliger Fasnacht an, welche die vier Mosliger Dörfer während der vier närrischen Tage noch näher zusammenrücken lassen möchte. Boris Kukolj stiess als «Dörfli-Pajass» des ersten Dreigestirns zur IG, Ruben Schuler bringt bereits Erfahrung als Organisator des Adventskranzes Mosnang mit. Zusammen sind sie für den reibungslosen Ablauf des Programms am Donnerstag und Freitag zuständig. Beide kommen von ausserhalb der Fasnachtsszene und mussten sich erst in diese hineinversetzen – was sie unisono als grösste Herausforderung ihrer Tätigkeit als Programmchefs bezeichnen. So habe man zum Beispiel nichts aus dem «Innenleben» einer Guggenmusik gewusst und sich dieses Wissen erst aneignen müssen. «Wir können uns bei Fragen jedoch auf kompetente Unterstützung aus den Reihen der einheimischen Fasnächtler verlassen, und die IG ist gut vernetzt», erklärt das Duo.  Und nicht zuletzt sehen es die Co-Programmleiter als Vorteil an, von ausserhalb der Fasnachtsszene zu kommen. So habe man eine neutrale Sicht und könne neue Inputs reinbringen.

Event, der Leute mobilisiert

Sowohl Kukolj als auch Schuler organisieren gerne und finden es schön, an einem Anlass mitzuhelfen, der einzigartig ist. «Der Anlass ist cool aufgemacht und vermag die Leute zu mobilisieren.» Man wolle versuchen, während der «vier schönschtä Täg» die vier Mosliger Dörfer zu verbinden und damit näher zusammenzubringen. Getreu dem Motto «vier Dörfer, eine Fasnacht». Konkret sind Kukolj und Schuler für den Programmablauf am Donnerstag und Freitag zuständig. Für beide Tage kündigen sie Neuerungen gegenüber der letzten Fasnacht an. Viele Arbeiten haben die Beiden bereits erledigt. So mussten die lokalen und regionalen Restaurants ins Boot geholt werden. Erstmals mache auch das Schäfli Wiesen mit. Zudem soll die «Narren-Vorgmäänd» vermehrt einer Bürgerversammlung gleichen, jedoch in einem nicht allzu ernst gemeinten Sinn. Die «Vorgmäänd» wird am 28. Februar in der Radballhalle durchgeführt. Zudem soll für die insgesamt sechs Guggen eine zusätzliche Bühne eingerichtet werden. Derzeit sei man daran, die entsprechenden Bewilligungen einzuholen, erklärt Schuler. Die Guggen für Donnerstag und Freitag seien bereits organisiert.

Mehr Effizienz am Freitag

Für die Beizenfasnacht am Freitag wollen die Co-Programmchefs die Beizenshuttles noch besser koordinieren. Neu verkehren auf vier fixen Routen jeweils ein bis zwei Busse. So wird beispielsweise ein Shuttle ständig nur auf der Strecke Libingen-Mosnang unterwegs sein. Kukolj und Schuler versprechen sich davon eine höhere Effizienz und kürzere Wartezeiten für die Fahrgäste. Wie sich die Ideen der Programmchefs in der Realität bewähren werden, wird die kommende Fasnacht vom 28. Februar bis 3. März zeigen. Das Duo hofft vor allem auf eine unfallfreie Fasnacht und ist sicher, dass sich die beiden ersten Tage der Mosliger Fasnacht noch weiter entwickeln lassen. Man könne sich etwa vorstellen, die «Narren-Vorgmäänd» in einem etwas anderen Kleid zu präsentieren. Zudem habe auch der Freitag – insbesondere während dem Tag – Ausbaupotenzial. Immer mehr Leute hätten dann bereits frei  und man könnte diesen zusätzlich etwas bieten.

Pascal Spalinger